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Adventskalender

Von den Anfängen bis zur Gegenwart
Sammlung Esther Gajek


Adventskalender – von den Anfängen bis zur Gegenwart
25. November 2007 bis 13. Januar 2008

Wie lange dauert es noch bis Weihnachten? Wie oft müssen wir schlafen, bis wir die Geschenke bekommen ? So fragen Kinder seit über hundert Jahren.

Um 1850 entwickelte sich das Weihnachtsfest als kirchliches Hochfest auch zu einem Fest in den Bürgerstuben, mit der Bescherung unter dem Weihnachtsbaum. Die Wartezeit für die Mädchen und Jungen war lang, der Bedarf für ein »Zählinstrument« zu diesem Anlass war geboren.

Vor der Erfindung des Adventskalenders bastelten Mütter und Väter ihren ungeduldigen Kindern selbst eine Zählhilfe für die Adventszeit: Sie steckten 24 Kerzen auf einen großen Kranz, hängten 24 Fähnchen auf einen kleinen Baum oder – in der einfachsten Form – malten 24 Kreidestriche an die Zimmertüre.

Anfang des 20. Jahrhunderts griffen Verlage diese Idee für die Adventstage auf. 1902 kam in Hamburg eine Adventsuhr heraus, 1904 in Stuttgart ein Ausschneidekalender. Dieser stammte von Gerhard Lang, einem schwäbischen Pfarrersohn aus Maulbronn.
Im Verlag »Reichhold und Lang« entstanden – ab 1908 in München – höchst einfallsreiche und von Künstlerhand geschaffene »Weihnachtskalender«. 1940, als Gerhard Lang seinen Verlag aus wirtschaftlichen Gründen schließen musste, hatten schon viele andere Hersteller – in Deutschland, Österreich und sogar in Skandinavien – seine Ideen aufgegriffen.

Von 1941 bis 1944 erschienen auch nationalsozialistische »Vorweihnachts-Kalender«, die für jeden Tag im Advent ideologisierte Lieder, Sprüche, Geschichten und Bilder bereithielten. Gleich nach Kriegsende, 1945, wurden wieder Adventskalender gedruckt, im Westen Deutschlands genauso wie im Osten. Profane Motive – allen voran verschneite Häuser in abendlicher Stimmung – überwiegen bis heute gegenüber religiösen Motiven.

Die Ausstellung im Allgäu-Museum in Kempten geht dieser Entwicklung des Adventskalenders nach: von einfachen, selbstgebastelten Formen um 1850 über aufwändig hergestellte Ausgaben der ersten Jahrzehnte bis zu den vielen Varianten der letzten Jahre reicht die vielfältige Schau. Einen Schwerpunkt bildet der Nachlass eines der frühesten Adventskalenderverlage, »Reichhold und Lang« im München.



Großer Kornhausplatz 1
87439 Kempten (Allgäu)
Telefon (0831) 2525-200
E-mail: museen@kempten.de
www.allgaeu-museum.de

Telefon im Museum: (0831) 54 02 12-0

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag von 10.00 bis 16.00 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertag von 10.00 bis 18.00 Uhr

Öffnungszeiten Feiertage:
Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag und Neujahr geschlossen.
2. Weihnachtsfeiertag, Silvester und Dreikönig geöffnet.

Führungen durch die Ausstellung:
Sonntag, 25.11., 11.00 Uhr
Sonntag, 02.12., 11.00 Uhr
Sonntag, 09.12., 11.00 Uhr
Sonntag, 16.12., 11.00 Uhr
Sonntag, 23.12., 11.00 Uhr
Mittwoch, 26.12., 11.00 und 14.00 Uhr
Donnerstag, 27.12., 11.00 und 14.00 Uhr
Sonntag, 30.12., 11.00 Uhr
Sonntag, 06.01., 11.00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene: 2,50 Euro
Ermäßigt: 1,25 Euro
Familienkarte: 5,00 Euro
– Kinder bis 6 Jahre frei –
An jedem ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt in die Kemptener Museen frei.


Stiftsstädtischer Krippenweg

Besuchen Sie auch den Stiftsstädtischen Krippenweg
Vom Rathausplatz über Gerberstraße, Residenzplatz, Allgäu-Museum, Hildegardsplatz zur Fürstenstraße.

– Vom 30.11.2007 bis 6.1.2008 –
Veranstalter: Stiftsstadtfreunde e. V.




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Tel. 08 31 / 25 25 200
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