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Förderpreis der Dr.-Rudolf-Zorn-Stiftung - 2007

Bertram Schilling (*1971), Sonthofen



Bertram Schilling (*1971)
Sonthofen

"Burgenland (Waldmeister)"

120 x 163

und
"Rosenholz"
112 x 119 


Mischtechnik
2004

Der Maler Bertram Schilling aus Sonthofen erhält für seine beiden Gemälde „Burgenland (Waldmeister)“ und „Rosenholz“ den Förderpreis der Dr.-Rudolf-Zorn-Stiftung 2007.

Die Jury sprach dem Künstler die Auszeichnung ohne Gegenstimme zu. Anerkennung verdienen seine eigenständige Herangehensweise und sein freier Umgang mit dem Material Öl auf Leinwand. Das Spannungsfeld, das sich aus den Gegensätzlichkeiten der beiden Bildwerke ergibt, fördert die jeweilige Einzelaussage und prägt sich als überraschende und beeindruckende Bildsprache ein.


Der Künstler zeigt in dieser Ausstellung zwei ganz verschiedene Arbeiten. Skizzenhaft und spröde beschreibt er eine Situation mit Burgen und Bäumen mit trockenem Pinsel. Im anderen Bild „Rosenholz“ ziehen sich breite, pastose Streifen träge und brauntonig durch das Bild und wirken wie eine heftige Versperrung. Der Untergrund ist nicht nach Lehrbuch vorher untermalt, sondern abschließend in die Zwischenräume eingepinselt. Systematisch und selbstbewusst verstößt der Künstler gegen das „richtige Sehen und Malen“, gegen die „Regeln der Kunst“. Die Jury konstatiert einen höchst sicheren Umgang mit dem Medien Strich und Farbe, auch oder gerade weil die Bilder nicht in einem engen Sinn als „schön“ zu bezeichnen sind.

Die Jury erkennt in Bertram Schilling einen Vertreter der Künstlergeneration, die ambitioniert, im spielerischen Diskurs mit der Kunstgeschichte die neue Malerei erkundet und entwickelt. Der Künstler bewegt sich mit seiner figürlichen konkreten Malerei innerhalb der Schnittmenge aus Figuration und Abstraktion. Sein zentrales Prinzip besteht nicht in der naturgetreuen Wiedergabe der Realität, sondern in der Erfindung eines subjektiven Bildkommentars zu Themen seiner Wahl. Bertram Schilling hat bereits eine klare künstlerische Handschrift entwickelt und perfektioniert. Die unauffällig abgestimmten Reihungen der Bäume und Architekturen, die feine Nuancierung der Farben und der sinnlich-differenzierte Farbauftrag benennen nur einige seiner technischen Qualitäten.




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