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Gespräche zur Zeit


Die Reihe „Gespräche zur Zeit“ stellt die Frage danach, was Kunst & Kultur bewegt, und wie Kunst und Kultur die Welt bewegen. In Vorträgen, Diskussionen und Gesprächsrunden beleuchtet das Kulturamt die Welt um sich herum: Von den Alpen bis nach Indien, vom Gestern bis ins Heute. Dabei behilflich sind Experten aus Museum, Feld, Labor, Markt, Hörsaal und Werkstatt.

Auch 2017 sind „Gespräche zur Zeit“ zu den Themen „Krieg und Frieden“, „Luther“, „Zeitgenössische sakrale Kunst“ und „Heilige Berge, Heimat Berge“ geplant. Die Termine und Gesprächspartner werden in Kürze bekannt gegeben.




"Das erste Opfer ist immer die Wahrheit. Propaganda, Fake News und die Rolle der Medien"

In der Reihe "Gespräche zur Zeit" diskutieren am Donnerstag, 29. Juni um 19 Uhr in der Kunsthalle Kempten Philosophen, Historiker und Künstler.
 
Kunst hat schon immer auf die Möglichkeit anderer Wahrheiten bestanden. Doch jetzt werden mit dem Internet und den sozialen Medien alternative Wahrheiten produziert, die sich rasend schnell verbreiten. Propaganda ist immer schwieriger zu durchschauen. Für den Einzelnen aber auch für Institutionen wird es zunehmend schwerer, Entscheidungen zu treffen, wem man vertrauen kann und wem lieber nicht.
Wem gehört die Wahrheit? Wird Objektivität zur Verhandlungssache? Und wenn es das "Postfaktische" gibt, was ist dann bitte "das Faktische"? Wer entscheidet darüber, was Fakt ist und was Auslegungssache? Diesen und vielen weiteren Fragen werden an dem Gesprächsabend der Historiker Hannes Heer, der Philosoph Dr. Rainer Jehl und der Künstler Wolfgang Mennel nachgehen. Inputgeber für die Diskussion ist der Vortrag von Hannes Heer zum Thema Geschichtsschreibung und Verfälschung von Wahrheit am Beispiel der Bombardierung Guernicas vor 80 Jahren. Moderiert wird dieser Abend über die Inszenierung von und die Suche nach Wahrheit von dem Kulturjournalisten und Leiter der Kulturredaktion der Allgäuer Zeitung Klaus-Peter Mayr. Das Gespräch findet in der themenbegleitenden Ausstellung FILTER statt, die der Frage nach der manipulativen Wirkung des fotografischen Bildes nachgeht.
 
 
Information kompakt:
Termin: Donnerstag, 29. Juni 2017 um 19 Uhr
Ort: Kunsthalle Kempten, Memminger Str. 5
Eintritt frei.

 
Die Teilnehmer auf dem Podium:
 
Hannes Heer
Geb. 1941 im Rheinland
Staatsexamen in Geschichte und Germanistik 1968 an der Uni Bonn. Heer arbeitete als Rundfunkjournalist, als Dramaturg an großen deutschen Bühnen, als Dokumentarfilmer zu Themen der Zeitgeschichte bei ARD und ZDF, war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hamburger Institut für Sozialforschung und Leiter der Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“ sowie Kurator der Ausstellung „Verstummte Stimmen. Die Vertreibung der ‚Juden‘ und ‚politisch Untragbaren‘ aus Opern und Theatern 1933 bis 1945“. Hannes Heer lebt und arbeitet als Historiker, Publizist und Ausstellungsmacher in Hamburg und ist Träger der Carl-von-Ossietzky-Medaille.
 
Dr. phil., Lic. theol. Rainer Jehl
Geb. 1944 in Königsfeld/Schwarzwald
Jehl studierte Philosophie, Theologie, Romanistik und Germanistik in München, Paris Salzburg und Würzburg. Promotion in Philosophie.
Nach dem Referendariat (1976-1978) für das Lehramt an Gymnasien war er von 1978-1984 wissenschaftlicher Assistent am Grabmann-Institut der Universität München. Von 1984 bis 2009 als Leiter und Direktor in den Einrichtungen von Kloster Irsee/Allgäu tätig. Seit 2009 im Ruhestand, widmet er sich der Vermittlung von Philosophie im Allgäu durch Tagungen, Vorträge und Seminare. Sein besonderer Schwerpunkt ist dabei das Verhältnis von Philosophie und Kunst.
 
Klaus-Peter Mayr
Geb. 1964, aufgewachsen in Unterthingau/Ostallgäu
Nach dem Abitur am Gymnasium Marktoberdorf studierte er in München Soziologie, Politologie, Psychologie. Anfang der 1990er Jahre kehrte er ins Allgäu zurück und arbeitete als Redakteur bei der Allgäuer Zeitung in Immenstadt und Kaufbeuren. 2001 wechselte er nach Kempten ins Ressort Kultur, das er seit 2007 leitet. Mayr beschäftigt sich publizistisch mit allen Formen von Kunst. Außerdem veröffentlicht er regelmäßig Texte zu geschichtlichen Themen in Zeitungen, Zeitschriften und Büchern. Klaus-Peter Mayr lebt in Wangen (Westallgäu).
 
Wolfgang Mennel
Geb. 1955 in Quedlinburg
Studium der Germanistik und Volkskunde in Heidelberg und München. Außerdem Studium an der Fachhochschule für Gestaltung in München, Ausbildung an der Theaterakademie "Spielstatt" in Ulm und an der Fachschule für Holzbildhauerei in München. Seitdem ist Mennel als Maler, Fotograf, Buchillustrator, Bühnenautor, Bühnenbildner, Installationskünstler, Grafiker, Buchgestalter und Webdesigner tätig. 2004 erhielt er den Kunstpreis der Stadt Krumbach und den Donauwörther Kunstpreis, 2005 den Preis des Kunstvereins Bad Wörishofen beim 8. Kunstfrühling und zuletzt 2012 den Grafikpreis der Stadt Senden und der Familie Paul Breitkopf-Preis Marktoberdorf.
Mennel lebt und arbeitet in Ziemetshausen bei Augsburg






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