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Krummstab und Krone


Im 12./13. Jahrhundert gab es im Deutschen Reich hauptsächlich eine Münzsorte: den Silber-Pfennig. Nur wenige dieser Silberpfennige tragen Aufschriften. Auch Jahreszahlen oder Wertangaben fehlen immer. Die Münzbilder der Pfennige zeigen vielmehr nur die unterschiedlichen Symbole einzelner Münzherren: Krone, Krummstab, Schwert oder ein Wappenzeichen.

Oberster Münzherr war im Mittelalter der König. Das Recht, Münzen schlagen oder prägen zu lassen, übertrug der König häufig an Erzbischöfe, Bischöfe, Klöster, Herzöge, Grafen und später auch an Städte.

Die in bischöflichen Münzstätten geprägten Pfennige entwickelten sich bald zu Leitmünzen eines Bistums. Die Münzstätten, die anderen Herren unterstanden, prägten nach dem Vorbild dieser Bischofsmünzen. Das Bistum wurde ein geschlossenes Währungsgebiet. Fremde Münzen mussten meist gewechselt werden.

Das Allgäu lag in den beiden Währungsgebieten des Bistums Augsburg und des Bistums Konstanz. Zum Währungsgebiet von Konstanz gehörte der ausgedehnte Herrschaftsbereich des Stifts Kempten, das von 1140 bis 1218 auch eigene Pfennige prägte.


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