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Kunstpreise der Stadt Kempten
Thomas-Dachser-Gedenkpreise
Werkverzeichnis: Maximilian Ruess


Thomas-Dachser-Gedenkpreis - 2012



Matthias Buchenberg (*1964)
Vorderburg)

Matthias Buchenberg
"Dem Ziel entgegen"
Eisen, Schweißdraht
180 x 49 x 25, 2012


Dem Bildhauer Matthias Buchenberg aus Vorderburg wird für seine Stahlplastik „Dem Ziel entgegen“ der Thomas-Dachser-Gedenkpreis 2012 zuerkannt.

Dynamisch reckt sich die Stahlplastik mit ihren feinen Stäben in den Raum. Der Bildhauer Matthias Buchenberg bündelte dafür Schweißdrähte zu einem ebenso filigranen wie kraftvollen Gebilde, dessen scheinbar vibrierende Stäbe sich in der Mitte verdichten, nach oben wie unten lichten und nach außen weisen. Die Strahlkraft des Werks wirkt in alle Richtungen, auch dem Betrachter entgegen.

Die Jury erkennt in der Arbeit eine ureigene Bilderfindung Buchenbergs, die er in Formfindung und Materialbehandlung zur Vollendung gebracht hat. Der Künstler verbindet darin Plastik, Relief und Zeichnung zu einer in sich stimmigen grafischen Struktur, zu einem Wandzeichen oder einer 3D-Zeichnung aus Stahl. Dem an sich spröden und kalten Material gewinnt er große Feinheit und elegante Bewegungen ab. Er verwandelt den dunklen Stahl in eine in Grauwerten farblich differenzierte Struktur, die sich je nach Belichtung durch die Schattenwirkung auf der Wand vervielfacht. Zugleich scheint das Linienwerk im Raum zu schweben. Die Verbindung zur Wand ist ebenso zurückhaltend und gekonnt gelöst wie die Berührungspunkte der Stege und Grate.

In der Plastik von Matthias Buchenberg sieht die Jury eine starke abstrakte Schöpfung mit großem Schwung und innerer Stimmigkeit. Die besondere Wirkung entsteht durch die sichere Verwendung des außergewöhnlichen Materials, durch den Mut zum raumgreifenden Maß und die meisterhafte Komposition in leichten Drehungen und Winkelungen der Linien. Die Vielzahl fragiler Verästelungen ist stringent zu einem Ganzen gefügt, das auch bei längerer Betrachtung seine konzentrierte Spannung behält.

Matthias Buchenberg über seine Arbeit:

„Schienen, Schwellen, Bahnhöfe stehen für mich als Symbol für Reisen in die Ferne, neue Eindrücke und Erlebnisse. Bei dieser Art zu reisen ergeben sich visuelle Fluchten und Perspektiven, die mich immer wieder inspirieren, Arbeiten zu diesem Thema zu entwickeln. Dadurch ist eine ganze Serie von Werken entstanden. Es war mir wichtig,




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