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RömischesMuseum

Amphoren, Cambodunum,

Meilenstein, Götterbilder, Mosaik


In Cambodunum, der ersten Hauptstadt Bayerns und wohl ältesten, schriftlich erwähnten Römerstadt Deutschlands, lebt 2000-jährige Siedlungsgeschichte.

Archäologische Funde zum Alltagsleben, Schmuck, Münzen, Kunsthandwerk und Götterbilder brachten akribische Grabungskampagnen ans Licht der Öffentlichkeit.



Das Zumsteinhaus wurde 1802 für die aus Savoyen stammende Kaufmannsfamilie de la Pierre erbaut und gehört zu den schönsten Profanbauten Kemptens.
Im Erdgeschoss des Gebäudes ist seit 1961 das Römische Museum untergebracht. Gezeigt werden zahlreiche Bodenfunde aus der am Anfang des 1. Jahrhunderts n.Chr. entstandenen römischen Stadt Cambodunum, dem antiken Ursprung Kemptens.

Modelle, Karten und Pläne informieren über das Aussehen und die Größe der römischen Siedlung. Gebrauchs- und Kultgegenstände, Schmuck, Keramik (Terra Sigillata), Werkzeug und Zeugnisse der weltweit gespannten Handelsbeziehungen der Stadt beleuchten sowohl die Bedeutung Cambodunums als auch das Alltagsleben in dieser antiken Stadt. Sehenswert ist auch der Wiggensbacher Schatzfund, ein vermutlich kurz vor dem Alemanneneinfall von 233 n.Chr. vergrabener Bestand an Münzen und Schmuck.

Das Römische Museum ergänzt mit den hier präsentierten Originalfunden den Archäologischen Park Cambodunum (APC) mit dem Gallorömischen Tempelbezirk, dem Forum und den Kleinen Thermen.



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