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Maximilian Rueß (Oberstdorf 1925 - 1990)
Bilder aus vier Jahrzehnten

7. Mai – 15. Juni 2008
Ausstellung in der Kunsthalle Kempten
Di – So 10.00-16.00 Uhr, Do 10.00-18.00 Uhr



Retrospektive für Maximilian Rueß

Die Ausstellung in der Kunsthalle Kempten stellt das malerische Werk des Allgäuer Malers und Bildhauers Maximilian Rueß in den Mittelpunkt. Sie wird gemeinschaftlich von den Museen der Stadt Kempten (Allgäu) und der Schwäbischen Galerie im Volkskundemuseum Oberschönenfeld durchgeführt. Schwerpunkte bilden die verschiedenen Schaffensphasen des Künstlers. Sie spiegeln seine zentralen gestalterischen Entwicklungen sowie Impulse der Nachkriegsjahrzehnte wider.

In seinem Frühwerk der 1950er Jahre steht Maximilian Rueß mit seinen Landschafts- und Zirkusbildern in der Tradition des Expressiven Realismus. Eine reiche Farbpalette zeichnet die Bilder dieser Zeit aus. Umso mehr heben sich die Werke der 1960er Jahre in seinem Gesamtwerk ab: Die auf wenige Farben reduzierten Arbeiten mit starker Oberflächengestaltung bilden eine geschlossene Werkgruppe. Titel wie „Gespinst“, „Himmelskörper“ oder „Mondfleck“ verweisen auf eine inhaltliche Erweiterung.

In den 1970er und 1980er Jahren gliedert sich das malerische Werk von Maximilian Rueß in zwei parallele Schaffensgruppen: Auf der einen Seite stehen die großen Menschenbilder zu biblischen und mythologischen Motiven, die existentielle Probleme aufgreifen. Gleichzeitig blieb die Landschaft für den Künstler weiter von Interesse, erfuhr jedoch eine starke Wandlung: Die Gebirgs-, Hafen- und Städtebilder von Rueß gehen immer mehr in Richtung Abstraktion. Deutlich wird schließlich, dass nicht in den Sujets die Abwechslung liegt, sondern in der Art und Weise, wie Farben, Flächen und Formen zueinander in Beziehung gesetzt werden. Letztendlich bildet der Augenschein für den Maler Rueß nur das Vordergründige, und in erster Linie stellt die Malerei für ihn eine Geisteshaltung dar.

Die ausgestellten Bilder stammen in der Hauptsache aus der Kunstsammlung der Stadt Kempten (Allgäu) – Maximilian-Rueß-Stiftung – sowie aus dem Privatbesitz von Ursula Rueß, Oberstdorf.

Maximilian Rueß wurde am 8.11.1925 in Oberstdorf geboren und verstarb am 16.2.1990 in München. Von 1947 bis 1950 studierte er Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste München bei Josef Wackerle und Maria Weber. Er hinterließ eine umfangreiche Sammlung an Skulpturen und Gemälden. Zahlreiche öffentliche Aufträge für Platz- und Wandgestaltungen, für Brunnen, Skulpturen und Reliefs sprechen für die große Anerkennung, die seinem bildhauerischen Schaffen entgegengebracht wurde. Auch auf dem Gebiet der Malerei war Maximilian Rueß sehr erfolgreich, die Vielzahl der Ausstellungen und Beteiligungen – weit über Schwaben hinaus – spricht dafür. Darüber hinaus erhielt er, neben zahlreichen Preisen bei Wettbewerben, eine Reihe von Kunstpreisen:

1964 Kunstpreis der Stadt Kempten (Allgäu)
1967 Kunstpreis des Bezirks Schwaben
1967 Kunstpreis Markt Oberstdorf
1978 Kunstpreis der Diözese Augsburg

[06.09.08, AZ] Streifzug durch ein künstlerisches Lebenswerk (309 KB)
[14.05.08, AZ] Retrospektive: Maximilian Rueß (35 KB)
[08.05.08, AZ] Am Ende ist nichts mehr lieblich (81 KB)



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