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Heinz Schubert – Malerische Streifzüge durch Kempten

Eine Ausstellung der ‚feunde der kemptener museen‘ e.V. und des ‚Heimatvereins Kempten‘ e. V. in Zusammenarbeit mit der Stadt Kempten/Allgäu im Kornhaus vom 16. September bis 10. Dezember 2017



Wo: Kornhaus Kempten
Wann: 16.09.2017 bis 21.01.2018
Öffnungszeiten: MO > SO, 10 - 16 UHR


 Heinz Schubert wurde vor nunmehr 105 Jahren am 7. Oktober 1912 im sächsisch-böhmischen Grenzland, in Zwettnitz nahe Teplitz-Schönau geboren. Schon am Gymnasium fesselten den über eine bemerkenswerte künstlerische Begabung verfügenden Schüler Kunstliteratur und Kunstgeschichte. Als er seine  Schulbildung 1930 mit der Matura abschloss war sein Berufswunsch Zeichenlehrer zu werden. Und so studierte Heinz Schubert in Prag an der Deutschen Technischen Hochschule, Architekturabteilung-Lehrkanzel zur Ausbildung von Kunsterziehern an höheren Schulen und an der Karlsuniversität Naturwissenschaften als zweites Unterrichtsfach. Sein Lehrer, Prof. Fritz Lehmann, erkannte das Können des jungen Lehramtsanwärters schon frühzeitig und erkor ihn noch vor der Abschlussprüfung zu seinem Assistenten. Auch nach dem 1.Staatsexamen blieb Schubert zunächst Lehmanns Mitarbeiter und verließ die TH erst nach der Besetzung der Tschechoslowakei durch deutsche Truppen, um an einer deutschen Oberschule zu unterrichten. Die Einberufung zum Kriegsdienst setzte 1942 dieser Tätigkeit ein Ende.

Für Heinz Schubert, der seit 1939 mit der promovierten Prähistorikerin Josefine (1911 – 2009) verheiratet und Vater einer Tochter war bedeutete dies eine tragische Wende in seinem Leben. 1944 verwundet geriet er in amerikanische Gefangenschaft und musste ohne Nachricht von seiner Familie zwei Jahre in einem belgischen Kohlebergwerk unter Tag schwer arbeiten. Nach Krieg und Gefangenschaft verschlug es ihn durch einen Kameraden nach Kempten, wo er mit seiner aus dem Sudetenland vertriebene Familie wieder zusammenfand. Über 40 Jahre - Heinz Schubert verstarb 2001 - sollte das Allgäu dem begnadeten Kunstschaffenden neue Heimat sein und bleiben.

Entscheidend für die künftige Existenz und vielleicht auch die weitere künstlerische Entwicklung Schuberts überhaupt dürfte dessen Begegnung mit Dr. Dr. Alfred Weitnauer gewesen sein, dem er seine Allgäuer Skizzen vorlegte. Einen Großteil dieser Zeichnungen hat der Heimatverein Kempten 2007 von Frau Dr. Josefine Schubert erworben. Sie werden erstmals gezeigt und bilden den Grundstock der Ausstellung, ergänzt von einigen Werken aus der Grafiksammlung des ‚fkm‘.

In der Kunstnacht Kempten wird Lieblingsmusik von Heinz Schubert erklingen.




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