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Thomas-Dachser-Gedenkpreise
Werkverzeichnis: Maximilian Ruess


Thomas Dachser Gedenkpreis - 2007

Stefan Winkler (*1968), Immenstadt



Stefan Winkler (*1968)
Immenstadt

o.T. / aus der Serie "Motive, die ich liebe"
Öl auf Leinwand
2007
30 x 40 und 30 x 36
2007

Für seine beiden Gemälde aus der Serie „Motive, die ich liebe“ wird dem Maler Stefan Winkler aus Immenstadt der Thomas-Dachser-Gedenkpreis 2007 verliehen.

In ihrem Beschluss ohne Gegenstimme würdigte die Jury das herausragende malerische Können in zwei gegensätzlich aufgebauten Bildern, die unprätentiös, gleichwohl spannungsreich eine besondere Idee von Wirklichkeit und Wahrnehmung vermitteln.

Die Motive beinhalten – so die Jury – „nichts Wichtiges“ und doch Wesentliches. Ein Allgäuer Wohnhaus in Winterlandschaft und eine Autobahn mit Bäumen entstammen dem alltäglich Gesehenen in der Umgebung des Künstlers. Das Winterbild läßt viel Raum vor dem Haus und darum herum; Raum, in dem in wenigen Strichen Schnee und Himmel locker strukturiert angelegt sind. Das Brückenbild hingegen ist bis zum Rand hin ausgemalt, die Brücke in das Querformat gespannt, die Straße vom Bildrand links und rechts abgeschnitten. Die Datierung der beiden Bilder auf die Tage „6.6.07“ und „7.6.07“ führt vor Augen, wie versiert und sicher Stefan Winkler im Medium der Malerei agiert. Der Künstler zeichnet sich zudem durch Zurückhaltung in der Farbigkeit ebenso wie im Format aus. Obwohl er große und größte Formate zu füllen vermag, beschränkt er sich hier auf bescheidene Dimensionen. Innerhalb der Ränder der kleinen Leinwände formuliert er kraftvolle Darstellungen. Er stellt mit dem alleinstehenden Haus in weiter Landschaft ein „heimeliges“ gegen ein „tristes“ Motiv und gewinnt jedem seinen Reiz ab.

Die Jury bewertet die beiden Gemälde als konzentrierte Bilder nah an der Realität, die Atmosphäre und Spannung beinhalten. Die Arbeiten sind Beleg dafür, dass sich Stefan Winkler mit seiner eigenen Umgebung konsequent und ernsthaft auseinandersetzt und eine sehr individuelle, figürliche künstlerische Sprache entwickelt hat, seine Sicht zum Ausdruck zu bringen.

Stefan Winkler über seine Arbeit:

„Brücken, Reihenhäuser, das Einfamilienhaus, der Hochstand etc. sind Motive, die in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil meiner Arbeit wurden. Sie zeigen reale Räume, die formal reduziert und menschenleer dargestellt werden. Die dadurch entstehende Betrachtungsebene der Bilder läßt eine Realität entstehen, die nur erahnt werden kann.“




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